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Teddybär

erstellt am: 14.06.2017 | von: helo

Gedanken zum Bild von Helo:

Ein Jahrhundert-Portrait
Das Portrait eines der bekanntesten „Gesichter“ der letzten 100 Jahre.

Fast jeder Betrachter, ob alt, ob jung, der westlichen Hemisphäre kennt diese „Person“ – den „Teddy-Bären“.

Es gibt verschiedene Versionen darüber, unter welchen „Umständen“ er auf diese Welt gekommen ist. Dass sein Name angelehnt ist an den amerikanischen Präsidenten Theodor-„Teddy“-Roosevelt, scheint sehr wahrscheinlich zu sein.

Aber weder wer die „Eltern“ waren, noch welchen Namen sie ihm gegeben haben, spielen eigentlich eine Rolle.

Der „Teddy“ wurde zum Wegbegleiter vieler Generationen durch ihre ersten Lebensjahre.
Für Kinder in den Kriegsjahren oft eine der wichtigsten Motivationen, die Schrecken zu überstehen.
Er musste beschützt werden oder man wurde von ihm beschützt. Er war Begleiter und bester Freund, manches Mal der einzige „Mensch“, mit dem „Kind“ über alles reden konnte, ein Familienmitglied mit höchstem Stellenwert.

Deshalb werden wohl bei sehr vielen Menschen, die dieses „Portrait“ sehen, manche Erinnerungen geweckt, wenn nicht bereits eine innerliche Abkehr aus Kindertagen stattgefunden hat. Gibt es heute noch genügend „Teddy-Bären“ für unsere Kinder? Werden sie noch gebraucht?
Wurden sie von anderen „Wesen“ verdrängt?
Stellt man Nachforschungen an, wo sie geblieben sind, so wird  schnell klar, dass der größte Teil der noch „lebenden Teddy-Bären“ im Besitz von erwachsenen Sammlern oder auch von Museen ist.

Die große Bedeutung dieser „Spezies“ Bär von Liebe und Geborgenheit sollte deshalb vom Betrachter niemals vergessen werden. Sonst würden diese „Kameraden“ – vergleichbar mit Herrn Van Hagens „Körperwelten“ – vielleicht bestaunte Anschauungsobjekte, jedoch ihrer Erinnerung und Seele beraubt. Grund genug, auch für Frau und Mann, sich im Herzen ein Stück Teddy-Bären zu erhalten.

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